Lifte & Aufzüge

Zuschuss bis zu
4000 Euro

Hilfe im Alter: Lifte und Aufzüge statt Treppen

Treppensteigen kostet Kraft und wird im Alter immer mühsamer. Lifte und Aufzüge ermöglichen ein weiterhin selbstständiges Leben und erleichtern auch die Pflege. Deshalb werden sie von den Kassen bezuschusst. Welche technische Lösung für Sie oder Ihren Angehörigen am besten geeignet ist, entscheiden Sie anhand der individuellen Bedürfnisse und der baulichen Situation. Hier informieren wir Sie über die verschiedenen Lift- und Aufzugtypen, die es aktuell im Handel gibt. Auch für andere Hindernisse im Seniorenalltag gibt es Lifte.

Wer bezahlt den Lifte und Aufzüge?

Ein Lift steigert die Lebensqualität und erleichtert die Pflege. Er kostet aber auch viel Geld. Dafür können Sie Zuschüsse und kostengünstige Kredite beantragen. Diese Möglichkeiten gibt es:

Unsere Pflegebox 11

Flächendesinfektion: 500 ML, FFP2-Mundschutz: 10 Stück, Händedesinfektion: 500 ML, Einweg-Bettschutz: 25 Stück

Jetzt mit FFP2 Masken und Mund-Nasen-Schutz bestellbar.

Erhöhte
Pauschale
von

60€

Der Treppenlift

Der gebräuchlichste Lift im privaten Bereich ist der Treppenlift, der im Treppenhaus installiert wird. Die Führungsschienen des Liftes werden auf Maß gefertigt und an der Wand oder auf der Innenseite angebracht.
Es gibt zwei Arten von Treppenliften:

Unter den richtigen Voraussetzungen lassen sich für die notwendigen Umbaumaßnahmen Fördergelder der Pflegekasse oder der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen. Diese können die Umbaukosten teilweise erheblich reduzieren, wobei wir Ihnen noch weitere Möglichkeiten der Finanzierung aufzeigen möchten.

Der Sitzlift

So funktioniert der Sitzlift: Sie oder Ihr Angehöriger nehmen auf dem Sitz Platz und schließen den Sicherheitsgurt oder Bügel. Die Füße stehen auf einer festen Stütze. Sie bedienen den Lift über Knöpfe in der Armlehne. So können Sie sich wieder mühelos zwischen den Stockwerken bewegen, wenn Ihnen Treppensteigen zu mühsam oder zu riskant geworden ist. Der Sitzlift kann in jedes Treppenhaus eingebaut werden, fährt auch über mehrere Stockwerke und sogar über Wendeltreppen. Nach der Fahrt kann der Sitz hochgeklappt werden und stört nicht diejenigen, die zu Fuß die Treppe nutzen wollen.

Ganz schmale Sitzlift-Modelle kommen mit 70 Zentimetern Breite im Treppenhaus aus, für Durchschnittsmodelle werden 90 Zentimeter benötigt. Wie teuer der Einbau wird, hängt von der Länge und der Zahl der Kurven ab. Ein gerader Sitzlift über ein Stockwerk kostet etwa 3800 Euro. Mit Kurven müssen Sie mit Kosten ab 8000 Euro pro Stockwerk rechnen. Es gibt auch besonders robuste Modelle für den Einsatz draußen.

Um Geld zu sparen, können Sie Ausschau nach einem gebrauchten Sitzlift halten. Da die Führungsschiene nach Maß gefertigt werden muss, wird an einem neuen Einsatzort auch wieder eine neue Führungsschiene notwendig.

Der Plattformlift

So funktioniert der Plattformlift: Sie oder Ihr Angehöriger fahren mit dem Rollstuhl über eine klappbare Rampe auf die Plattform. Mit der Bedienungseinheit starten Sie selbst die Fahrt. Die Rampe klappt sich hoch und verhindert, dass Sie abrollen. Wenn Sie im nächsten Stockwerk angekommen sind, klappt die Rampe wieder herunter und Sie können abfahren. Sie können den Lift aber auch für einen Angehörigen fernsteuern, der selbst nicht mehr so beweglich ist. Mit dem Plattformlift können bis zu 300 Kilogramm transportiert werden.

Der Plattformlift ist auch eine gute Lösung der Lifte und Aufzüge, wenn Sie oder Ihr Angehöriger regelmäßig einen Rollator in ein anderes Stockwerk mitnehmen wollen. Dann empfiehlt sich einen Lift oder Aufzug mit Sitz. Nach der Fahrt lässt sich die Plattform hochklappen. So können andere die Treppe weiter problemlos nutzen.

Der Platzformlift bewegt sich wie der Sitzlift über Führungsschienen an der Wand. Er braucht allerdings mehr Platz im Treppenhaus. Für eine gerade Strecke werden mindestens 90 Zentimeter, für Kurven mindestens 100 Zentimeter benötigt. Laut Gesetz sind in Mietshäusern mit mehreren Parteien 1,10 Meter ohnehin Pflicht. Zum Ein- und Aussteigen muss ebenfalls Platz vorhanden sein. Plattformlifte können auch draußen eingesetzt werden, die Technik muss dann wetterfest sein.

Die einfachsten Modelle auf geraden Schienen kosten ab 8000 Euro. Mit Kurve beginnen die Kosten bei 9800 Euro. Die Pflegekasse zahlt dafür einen Zuschuss von 4000 Euro. Es werden gelegentlich auch gebrauchte Plattformlifte angeboten, dadurch lassen sich die Kosten senken. Die Führungsschiene muss allerdings in der Regel neu gefertigt werden.

Der Hublift

So funktioniert der Hublift: Sie oder Ihr Angehöriger fahren mit dem Rollstuhl über eine klappbare Rampe auf die Plattform, die meist von einer Ummantelung oder einem Gitter gesichert ist. Sie können sie selbst von innen starten und werden senkrecht nach oben gehoben oder abgesenkt. Am Ziel rollen Sie einfach wieder heraus. Im Hublift können Sie auch einen Rollator mitnehmen.

Der Hublift, auch Hebebühne genannt, eignet sich gut zur Überwindung kürzerer Treppen mit Höhenunterschieden bis zu 1,79 Metern. Er kann auch draußen eingesetzt werden, zum Beispiel am Hauseingang. Er ist platzsparend, kostengünstig, trägt 200 bis 300 Kilogramm und kann schnell an- und abgebaut werden. Eventuell müssen bauliche Anpassungen vor Ort vorgenommen werden. Einzelne Modelle schaffen heute auch drei Meter Höhenunterschied.

Die Kosten für ein einfaches Hublift-Modell beginnen bei 5500 Euro. Anders als beim Plattform-Treppenlift muss kein Teil maßgefertigt werden. Sie können deshalb beim Kauf eines gebrauchten Exemplars mehr Geld sparen, sollten es allerdings vorher technisch überprüfen lassen. Der Zuschuss der Pflegekasse beträgt auch für diesen Lifttyp maximal 4000 Euro.

AKTUELLE ANGEBOTE

Hier finden Sie eine gute Übersicht über unser breit gefächertes Angebotsspektrum

Der Homelift

Der Homelift funktioniert so, wie Sie es von einem Aufzug gewohnt sind. Die Ausführung für den privaten Haushalt ist allerdings kleiner und leichter als die in einem großen Geschäftshaus und benötigt keinen Schacht. Der Homelift, auch Leichtbaulift oder Senkrechtlift genannt, ermöglicht den mühelosen und schnellen Wechsel zwischen den Etagen mit Rollstuhl, Rollator und schweren Lasten bis zu 500 Kilogramm. Er kann bis zu fünf Stockwerke überwinden. Auch ein Homelift verfügt über Gegensprechanlage und Nottelefon.

Sie können einen Homelift in jedes Gebäude einbauen lassen. Die Größe des Treppenhauses ist dafür nicht relevant. Sie benötigen lediglich eine Grundfläche von 1,20 mal 1,50 Metern an derselben Stelle in allen Etagen. Ein einfaches Modell gibt es schon ab 15 000 Euro. Für den Einbau müssen allerdings Decken durchbrochen werden. Durch die Baukosten und abhängig von der Höhe kann der Homelift auch deutlich teurer werden. Eine Immobilie mit eingebautem Lift im passenden Design hat allerdings auch einen höheren Wert. Wollen Sie innen keinen Platz für den Lift opfern, können Sie ihn auch außen anbringen lassen. Dann ist allerdings ein zusätzlicher Schacht sinnvoll, um den Lift zu schützen.

Weitere Hilfen für Hindernisse zu Hause

Die eingeschränkte Mobilität im Alter erschwert den Alltag sehr. Folgende Hilfsmittel sind nützlich zur Überwindung von Hindernissen innerhalb eines Raumes:

Stellt der Arzt ein Rezept dafür aus, weil er den Bedarf sieht, werden die Kosten in der Regel von der Kasse erstattet.

FAQ

WIR HABEN IHRE ANTWORTEN

Ein Sitzlift, der auf gerader Strecke ein Stockwerk hochfährt, kostet etwa 3800 Euro. Teurer wird es, wenn der Lift um die Kurve gehen soll oder wenn ein Rollstuhl transportiert werden muss (Plattformlift).

Die meisten Modelle verfügen über einen Akku und setzen deshalb die Fahrt bis ins nächste Stockwerk fort. Sie bleiben also nicht auf der Strecke stehen. Ob dieser Akku auch für weitere Fahrten bei längerem Stromausfall reicht, hängt vom Modell ab.

Wenn Sie Ihre Wohnung nicht mehr anders erreichen können, muss der Vermieter den Einbau gestatten. Sie müssen ihn allerdings trotzdem vorher fragen.